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Archive für 18.11.2008

Passwortchaos

Sehr viele Anwendungen im WWW verlangen Passwörter, wie z. B. Netzwerke, Webportale, E-Mail-Anbieter. Es kommen mit der Zeit so viele zusammen, dass man dabei ganz schnell den Überblick verlieren kann! Google, Yahoo und Microsoft versprechen Abhilfe; nur weiß keiner, wann diese kommen wird!

Mehrere Initiativen gegen das Passwortchaos im Web blieben bislang erfolglos. Jetzt treibt Microsoft zusammen mit Google und Yahoo den Standard OpenID voran und setzt damit neue Impulse.

Einen anderen Weg als Vorgänger-Projekte für das «Single Sign-On», also das einmalige Anmelden bei unterschiedlichen Web-Portalen, beschreitet das 2005 gestartete Projekt OpenID, das von vornherein dezentral angelegt ist. Anstatt sich wie gewohnt mit Nutzername und Passwort an einem Server anzumelden erfolgt die Identifizierung hier in drei Schritten.

1) Bei dem gewünschten Webportal wird nur angegeben, über welchen OpenID-Provider die Anmeldung erfolgen soll.

2) Der Nutzer wird zu einer Seite des OpenID-Providers seines Vertrauens geleitet. Dort meldet er sich wie gewohnt an, und der Server erzeugt eine kryptische Internetadresse (URL) mit vielen unlesbaren Buchstaben und Zahlen.

3) Diese URL wird an das Webportal geleitet, womit man dort automatisch angemeldet wird. Dieser Webserver kennt somit nur die vom OpenID-Provider gelieferte URL, aber weder den zugehörigen Nutzernamen noch das Passwort.

Aufgrund des dezentralen Konzepts kann jeder Betreiber eines Web-Angebots zum OpenID-Provider werden.

Inzwischen machen fast alle mit und bereiten ihre Login-Seite für den Zugriff über das OpenID-System auf.

Umgekehrt gibt es aber bislang nur wenige Web-Anbieter, die als «Relying Party» von OpenID fungieren und beim Login eine OpenID-URL akzeptieren, also das Einloggen über eine andere Webseite.

Ursachen für die Zurückhaltung besonders auch in Europa sind Sicherheitsfragen und Fragen nach dem Schutz der Privatsphäre. So gibt es den Einwand, dass OpenID für Phishing-Attacken anfällig sei. Auch ist es möglich, dass der OpenID Provider, über dessen Seiten die Anmeldung erfolgt, ein Profil seiner Nutzer erstellen kann, welche Webseiten diese sonst regelmäßig aufsuchen.

Ist OpenID dann noch in der Lage, einmal eine Zukunft mit «Single Sign-On» zu eröffnen? Microsoft-Manager Thelin gibt darauf eine differenzierte Antwort: «Es wäre im Sinne der Verbraucher wie der Service-Anbieter, wenn es möglich wäre, sich überall im Web mit einer einzigen Identität von irgendeiner Organisation anzumelden, wie es das Versprechen von OpenID ist. Aber das hat seinen Preis. Der Preis besteht in der allgemeinen Sicherheit und der Erfahrung des Endnutzers.»

Daher trete zwar der Microsoft-Dienst HealtVault auch als Relying Party für OpenID auf, akzeptiere aber nur drei OpenID-Provider, die als zuverlässig eingestuft würden. Man kann sich zwar auch mehrere OpenID-Identitäten zulegen, wie Thelin bemerkt, und diese dann gezielt für bestimmte Web-Portale nutzen. Aber dies würde dann auch wieder das Wunschziel «Single Sign-On» relativieren.

Bis dahin werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. In der Zwischenzeit können alle Beteiligten Erfahrungen sammeln.

Quelle: netzzeitung.de

Web-Surfen beliebter als Auto-Fahren

Vier von fünf Deutschen können sich ein Leben ohne Internet-Zugang nicht vorstellen. Nur 59 Prozent können nicht mehr auf das Auto verzichten. Das besagt eine Studie unter Online-Nutzern.
Die Deutschen liegen mit Ihrer Liebe zum WWW knapp über dem europäischen Durchschnitt. 77 Prozent der Europäer betrachten den Web-Zugang als ein Muss, für 54 Prozent ist das Auto unverzichtbar. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1000 Deutschen, die der Prozessorhersteller AMD gemeinsam mit dem unabhängigen internationalen Forschungsinstitut YouGov durchgeführt hat.

Die Umfrage ist nicht repräsentativ, immerhin wurden die Teilnehmer Online befragt, eine besondere Affinität zum Internet ist daher gesetzt. Die “AMD European Connectivity Studie” soll aufzeigen, wie sich der Umgang mit Computern geändert hat, welche Kriterien für die Deutschen beim Kauf die wichtigsten sind und welche Trends sich in Sachen Computer- und Internet-Nutzung abzeichnen.

Die Deutschen nutzen ihren Computer am liebsten für Multimedia-Anwendungen, die man im Web finden kann. So gaben zum Beispiel 80 Prozent der Befragten an, schon einmal digitale Fotos ins Internet geladen zu haben; 74 Prozent schauen Videos über YouTube oder vergleichbare Websites. Außerdem nutzen fast alle Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren ihren Computer zum Spielen.

Leistung, Akkulaufzeit und Preis sind für die Deutschen die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines neuen Notebooks. Die Studie ergab, dass den Männern dabei die Leistung etwas wichtiger ist, als den Frauen (86 Prozent zu 83 Prozent). Gut drei Viertel der Männer nennt als wichtigstes Kaufkriterium eine möglichst lange Akkulaufzeit. Das Aussehen der Notebooks ist hingegen für Frauen wichtiger als für Männer (19 Prozent zu zwölf Prozent). 43 Prozent der Frauen achten zudem beim Kauf auf das Gewicht der mobilen Computer.

Befragt danach, worauf es ihnen in Zukunft bei ihrem Computerkauf ankommen wird, gaben 57 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an, sich lieber ein Notebook anzuschaffen.

Nur 22 Prozent würden sich noch für einen Desktop entscheiden. Die über 55-Jährigen bevorzugen weiterhin Desktops. Auf die Frage, was ein Notebook in Zukunft idealer Weise können sollte, wünschten sich 34 Prozent eine direkte Stimmübertragung in die E-Mail. 22 Prozent der Männer hoffen darauf, dass ihnen ihr Notebook bei der Organisation ihres Soziallebens helfen wird. Zwölf Prozent der Frauen wünschen sich einen Bekleidungstipp von ihrem Gerät (Anteil der Männer: fünf Prozent).

Quelle: computerwoche.de

Rücktritt von Yahoo-Chef

Alles neu und nichts hat sich geändert. Jerry Yang tritt als CEO von Yahoo zurück, dem Unternehmen, das er selber mitgegründet hat.

Es ist ein trauriger Abschied auf dem Tiefpunkt. Jedenfalls auf dem Tiefpunkt von Yangs Unternehmerkarriere. Ob es der Tiefpunkt für Yahoo ist, bleibt abzuwarten.

Yahoos Problem: Yangs Abschied ändert gar nichts! Im Gegenteil, es macht alles noch schlimmer!

Wer auch immer nachfolgt, er (oder sie) bekommt die gleichen Probleme in die Hand, wie sie schon 2007 existierten - nur übler. Die Werberezession steht vor der Tür, die Konkurrenz baut ihre Präsenzen im Web 2.0 aus, Google, Microsoft und Amazon erobern mit Cloud Computing den Bereich des Business-Web-Computing. Yahoo steht außen vor. Apple, Google und Microsoft forcieren das mobile Internet. Alle haben eigene Betriebssysteme oder eigene Telefone. Yahoo steckt mit seiner Plattform Yahoo-Go in der Sackgasse.

Und zu allem Überfluss bleibt Yang auch noch im Board von Yahoo und wird “Chief Yahoo”, so eine Art technologischer Übergott. Was soll das? Wie soll da ein neuer CEO mehr Bewegungsspielraum haben und warum sollte Microsofts Ballmer glauben, dass der Kurs sich geändert hat? Weil er Yang nicht mehr am Verhandlungstisch sehen kann?

So traurig es klingt, nur der komplette Ausstieg Yangs könnte Yahoo für Microsoft vielleicht wieder attraktiv machen und einen neuen Start-Up-Geist in dem verkrusteten Internet-Konzern wecken. Dann wäre der Suchmaschinengigant - immer noch die Nummer zwei im Weltmarkt - vielleicht auch für andere Bieter interessant.

Quelle: handelsblatt.com Hier finden Sie auch den vollständigen Artikel!


Von Krise keine Spur

Gameforge, der weltweit größte Anbieter von browser- und clientbasierten Online-Spielen, setzt seinen Expansionskurs auch weiterhin fort!

Das Unternehmen aus Karlsruhe will im Jahr 2009 mindestens 150 Mitarbeiter neu einstellen und sucht vor allem Hochschulabsolventen und “Young Professionals” für die Bereiche Spiele-Entwicklung, Grafik, Support, Qualitätssicherung, Produktmanagement und Online-Marketing!

Im Gegensatz zur traditionellen Spiele-Industrie ist das junge Unternehmen von der Finanzkrise nicht betroffen! 2009 wird ein Umsatz im dreistelligen Millionenbereich erwartet; man rechnet sogar mit einem weiteren Wachstumsschub. Man sieht die Erklärung dafür im Geschäftsmodell dieses Unternehmens. Klassische Spiele-Entwickler sind auf die Bereitschaft der Kunden angewiesen, Geld für ein Spiel ausgeben zu wollen; ohne dabei schon zu wissen, inwieweit das betreffende Spiel mal tatsächlich Spaß machen wird! Diese “Bereitschaft” wird wohl zukünftig sinken.

Bei den Spielen von Gameforge reicht es aus, sich einmalig im WWW zu registrieren; mit Benutzernamen, Passwort und gültiger E-Mail-Adresse. Dann kann man als User loslegen: User können jedes der mehr als zwölf angebotenen Spiele zeitlich unbegrenzt und kostenfrei spielen! Es ist dabei jedem freigestellt, ob er Geld für Add-ons oder Premium-Features ausgeben möchte.

Um die Entwicklung neuer Spiele bzw. die Erweiterung der vorhandenen auch zukünftig in guter Qualität leisten zu können, ist Gameforge ständig auf der Suche nach fachlich hochqualifiziertem Personal. Bereits 2008 wurde die Mitarbeiterzahl fast verdreifacht! Dennoch werden auch jetzt noch jede Menge kreativer Köpfe gesucht, die Spaß daran haben, das Unternehmen national und international weiterzuentwickeln.

Quelle: digitalproduktion.com

Persönliche Ergänzung: Na, das klingt doch hervorragend! ;) Ich muss mir die entsprechende Website unbedingt mal anschauen und vielleicht auch mal eines der mindestens verfügbaren zwölf Spiele spielen! ;)

DirektLink: Gameforge

Passende Domains aus meinem Portfolio hierzu: mywebgames.de, playwebgames.de

TLDs .biz, .hamburg, .so

Diese interessanten Informationen, die verlinke ich einfach mal:

Quelle: domain-recht.de

Eltern lesen zu wenig vor

Gemütlich mit Mama, Papa, Oma oder Opa auf dem Sofa kuscheln und Geschichten aus Büchern anhören, das ist nicht für alle Kinder selbstverständlich! Mehr als jedes dritte Kind in Deutschland bekommt nichts vorgelesen! Das geht aus verschiedenen Studien hervor. Es geht hier konkret um Studien der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der Wochenzeitung Die Zeit.

Für die Studie waren 875 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren befragt worden. Im Jahr zuvor hatte die Stiftung Mütter und Väter befragt. Zwischen den Eltern und ihren Sprösslingen gebe es einen „deutlichen Wahrnehmungsunterschied“, betonte Ralf Klein-Bölting von der Deutschen Bahn. Während nur 18 Prozent der Eltern angaben, sie würden nicht vorlesen, beklagten dies 37 Prozent der Kinder. Dabei gilt die Vorlesestunde als wichtige Grundlage für die spätere Bildung. Vorlesen fördert das Sprachvermögen der Kinder, und nach einem Wort Goethes ist „Vorlesen die Mutter des Lesens“. Das eigenständige Lesen wiederum ist Grundlage für Erfolg in der Schule und dafür, sich selbst Bildung anzueignen.

Bildung, Einkommen und soziale Herkunft der Eltern spielen nur eine geringe Rolle: So greifen 66 Prozent der Eltern mit Hochschulreife zu Vorlesebüchern. Bei den Müttern und Vätern mit Hauptschulabschluss sind es 60 Prozent.

In den meisten Fällen sind es die Mütter (64 Prozent), die sich Zeit fürs Vorlesen nehmen. Bei den ganztags berufstätigen Müttern ist die Zeit deutlich knapper. Nur 57 Prozent lesen ihren Kindern regelmäßig vor. Doch die berufstätigen Mütter sind immer noch deutlich eifriger als die Väter: Nur acht Prozent greifen regelmäßig zu Kinderbüchern. „Vorlese-Väter werden dringend gesucht“, sagte Klein-Bölting. In einer weiteren Studie will die Stiftung Lesen ermitteln, was die Väter vom Vorlesen abhält. Nach Ansicht der Experten brauchen die Jungen mehr lesende Vorbilder. Denn die Jungen fordern die Vorlese-Geschichten seltener ein. So wünschen sich nur 21 Prozent der sechsjährigen Jungen, dass ihnen jemand vorliest, während 44 Prozent der Mädchen dies gerne hätten.

Grundsätzlich gilt: Je älter die Kinder werden, desto seltener hören sie Geschichten. Bei den Vorschulkindern sind es knapp 90 Prozent. Nach der Einschulung nehmen die gemeinsamen Schmökerstunden mit den Erwachsenen rapide ab. Von den Acht- bis Neunjährigen bekommen nur noch 59 Prozent vorgelesen. Die Nachfrage bei den Kindern sinkt aber erst mit etwa zehn Jahren. Die Eltern schätzen die Bedürfnisse häufig falsch ein. Während 35 Prozent der Mütter und Väter von Schulkindern meinen, ihre Sprösslinge seien zu alt zum Vorlesen, sind nur drei Prozent der befragten Schulkinder der Ansicht, dass Vorlesen nur etwas für Kleine sei.

Die Stiftung Lesen veranstaltet am 20. November bundesweit einen Vorlesetag. Prominente lesen in Schulen, Kindergärten, Heimen und Bibliotheken.

DirektLink: www.stiftunglesen.de

Quelle: rp-online.de

bzw: Studie: Eltern lesen zu wenig vor (RP ONLINE, 18.11.2008)

Persönliche Bemerkung: Dieser Artikel wurde fast eins zu eins im Original übernommen! Ich finde ihn wirklich sehr interessant! Auch wir, mein Mann und ich, haben unseren vier Kindern immer viel vorgelesen! Heutzutage sind es schon die Enkel, die sich unglaublich für Bücher und für´s Vorlesen begeistern können! Wirklich, es ist nicht übertrieben: Es ist unglaublich, wie sehr sie Bücher mögen! Und, bedingt auch dadurch, wissen sie schon richtig viel! Es sind einfach clevere “Bürschchen”! ;) Wir sind alle ganz stolz; es gibt nichts Besseres!

Eine meiner dazu passenden Domains: epfiffikus.de

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