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Speicherplatz im WWW
Dieser Eintrag stammt von admin Am 19.11.2008 @ 13:19 In Webspeicher&Hosting | Keine Kommentare
Der Speicherplatz im World Wide Web gewinnt zunehmend an Bedeutung! Will man für unterwegs nicht immer die externe Festplatte oder einen Memorystick im Gepäck haben, so sind «Web-Platten» eine Alternative, also Speicher mit persönlichen Daten im WWW! Auf diese Speicher kann der User von jedem Rechner aus und jederzeit zugreifen. Die entsprechenden Angebote sind benutzer- und bedienerfreundlich und die Datenspeicherung nimmt wenig Zeit in Anspruch. Jedoch sollten sich die User auch zum Thema Sicherheit umfassend informieren.
Speicher im Netz bekommen Anwender zum Beispiel, wenn sie sich für die kostenpflichtigen Varianten bestimmter Webmail-Dienste entscheiden. Bei Gmx etwa gibt es auch in der kostenlosen Variante etwas Web-Platz. Auch wer einen DSL-Vertrag abschließt, bekommt mitunter Online-Speicher dazu. Es gibt darüber hinaus auch Spezialdienste wie Wuala, Dropbox, Humyo, Box.net oder DropBoks.
Auffallend ist, dass viele Anbieter eine bestimmte Kapazität umsonst anbieten, alles darüber hinaus jedoch bezahlt werden muss.
Ein Sonderfall ist Wuala; der Anbieter hat an sich zwar nur 1 GB Speicher umsonst im Programm, für mehr muss auch hier bezahlt werden. Weil aber der Dienst wie Tauschbörsen nicht über einen zentralen Server arbeitet, sondern nach dem Peer-to-Peer-Prinzip, können sich Nutzer, die einen Teil ihrer Festplatte für das Netzwerk freigeben, weiteren Onlinespeicher “hinzuverdienen”.
Abschließend muss man aber feststellen, dass die Online-Speicher nicht gerade billig sind. Das wird insbesondere bei einem Vergleich mit den Verkaufspreisen externer Festplatten deutlich. Zukünftig erwartet man jedoch, dass es fürs gleiche Geld mehr Online-Speicher geben wird!
Die meisten der angebotenen Speicherplatz-Varianten lassen sich nach dem Registrieren entweder direkt im Browser nutzen oder der User muss eine Client genannte Software auf dem eigenen Rechner installieren. Wird der Online-Speicher mit Daten gefüllt, ist das technisch gesehen ein Upload; greift der Nutzer auf die Daten zu, so ist das ein Download.
Das Herunterladen geht meist sehr schnell: Bei neuen DSL-Verträgen ist ein Tempo von bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Standard. Dagegen zeigt sich beim Upload, dass dem Komfort im Umgang mit Web-Platten noch Grenzen gesetzt sind: Hier liegt die Geschwindigkeit derzeit bei maximal 1 Mbit/s, und selbst das nur im Idealfall.
Neben solchen eher praktischen Fragen spielt die Datensicherheit eine wichtige Rolle. Ein Online-Speicher ist schon etwas anderes als eine externe Festplatte! Deshalb sollte man es sich als User genau überlegen, ob man neben Unbedenklichem wie Fotos auch vertrauliche Inhalte dort speichern will!
Man sollte bedenken, dass die Daten schon beim Upload bzw. Download abgegriffen werden könnten. Um ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben, sollte man darauf achten, dass für den Weg vom Server und wieder zurück eine SSL- oder TLS-Verschlüsselung genutzt wird.
So kann man über den Weg der Erstellung von Zip-Archiven die Dateien dabei verschlüsseln. Es gibt auch spezielle Verschlüsselungsprogramme wie TrueCrypt oder PGP (Pretty Good Privacy); beide gibt es auch in kostenlosen Varianten.
Quelle:[1] sueddeutsche.de
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