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Dezember 2008
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Archive für 13.12.2008

bahn.de

Deutschlands größtes Reiseportal erstrahlt im Betriebsablauf in neuem Glanz: Die Deutsche Bahn will damit ihren Online-Kunden einen einfacheren, klareren, schnelleren und überschaubareren Web-Auftritt bieten.

Ein Jahr lang hat das Unternehmen daran gearbeitet und rund 2000 Web-Seiten neu gestaltet: “Es ist die größte Überarbeitung des Systems seit dem Start von Bahn.de vor elf Jahren”, sagt der für den Agentur- und Online-Vertrieb bei der Bahn Verantwortliche. 40 Mitarbeiter der Bahn und 14 Mitarbeiter der Agentur “namics” waren in dieses Projekt eingebunden.

Neben dem großflächigen Neuanstrich fällt die neue Bahn-Internetseite auch durch viele Kleinigkeiten auf: So wird beispielsweise die Zieleingabe durch eine Vorschlagliste automatisch unterstützt. Im “Reisebüro” werden spezielle Urlaubsangebote nur noch auf Knopfdruck sichtbar gemacht; was nicht interessiert, ist also auch nicht zu sehen.

Die Startseite lässt sich individuell konfigurieren.

Die Bahn will über die neu gestaltete Website noch mehr Kunden vom Reisezentrum weg an den Online-Schalter locken: Im Jahr 2008 wird der Umsatz auf bahn.de nach Unternehmensschätzungen voraussichtlich bei über einer Milliarde Euro liegen.

Mit 4,5 Millionen registrierten Kunden, bis zu 58.000 täglich verkauften Online-Tickets und 77 Millionen Reiseauskünften pro Monat ist bahn.de das mit Abstand größte Reiseportal in Deutschland. Mittlerweile werden rund 15 Prozent des gesamten Fahrkartenumsatzes über das WWW erzielt; im Fernverkehr wird jede dritte Karte per WWW gekauft.

DirektLink: bahn.de

Quelle: stern.de


Internet Explorer nicht sicher

Beim Internet Explorer gibt es eine neue Schwachstelle!

Allen Usern, die den Internet Explorer als Web-Zugang nutzen, wird durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlen, entweder kurzzeitig einen anderen WebBrowser zu nutzen oder die Ausführung von Java Script zu deaktivieren.

Gemäß Aussage des BSI ermöglicht es die Sicherheitslücke Hackern, vom PC-Besitzer unbemerkt, Programme auf dessen Rechner auszuführen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es “gelungen” ist, den entsprechenden User zuvor auf eine präparierte Website gelockt zu haben.

Deshalb wird empfohlen, die Sicherheitsstufe für die «Internetzone» im Internet Explorer auf «Hoch» zu setzen, wodurch die Ausführung von Java Skript deaktiviert wird. Das hat jedoch zur Folge, dass einige Websites nur eingeschränkt nutzbar sind.

Einen entsprechenden Patch für den Internet Explorer gibt es noch nicht. Andere WebBrowser sind von dieser Schwachstelle nicht betroffen.

Quelle: sueddeutsche.de

Siehe auch: netzeitung.de

Siehe auch: pc-welt.de

Wichtig finde ich das folgende Zitat aus der pc-welt:

“Nicht richtig ist ferner die Annahme, nur der IE 7 sei anfällig. Vielmehr sind alle noch unterstützten IE-Versionen einschließlich der aktuellen Beta-Version des IE 8 betroffen. Die bislang beobachteten Angriffe zielen allerdings nur auf den IE 7. Doch auch der standardmäßig in Windows 2000 enthaltene IE 5.01 sowie alle Varianten des IE 6 weisen diese Sicherheitslücke auf.”

Neues von Lycos

Die Aktionäre von Lycos Europe haben auf einer ausserordentlichen Generalversammlung den Teilverkauf des Unternehmens beschlossen.

Dazu gehört das Domaingeschäft, der Bereich Internet-Shopping und das dänische Portalgeschäft. Die übrigen Sparten werden geschlossen, teilte Lycos Europe mit.

Betroffen sind 500 von 700 Beschäftigten. Über einen Sozialplan und Interessenausgleich für die betroffenen Mitarbeiter werde noch mit der Geschäftsleitung verhandelt, sagte eine Lycos-Sprecherin.

Das meistbesuchte Internetportal in Europa ist in den elf Jahren seines Bestehens operativ nie länger aus den roten Zahlen herausgekommen. Dank Teilverkäufen hatte Lycos Europe aber immer wieder Einnahmen erzielt.

Quelle: kleinreport.ch

Amazon-EC2 nun auch in Europa

 Das Cloud-Computing-Modell EC2 von Amazon steht jetzt auch in Europa zur Nutzung bereit!

Die Tochtergesellschaft von Amazon.com “Amazon Web Services LLC” hat die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) für Europa bereitgestellt. Das heißt, europäische Entwickler und Unternehmen können EC2-Instanzen nunmehr in zwei Availability Zones in der EU betreiben.

Dieser Dienst stellt zahlenden Kunden Server für ihre Anwendungen zur Verfügung. EC2 soll die benötigte Zeit für die Verfügbarkeit und das Hochfahren von virtuellen Serverinstanzen auf Minuten verkürzen.

Der Vorteil davon besteht laut Amazon darin, dass die Nutzer die Kapazität hoch- und herunterfahren können, je nach sich ändernden Anforderungen.

DirektLink: amazon-ec2

Quelle: computerzeitung.de

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