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28.12.2008 von admin.
In den letzten drei Jahren gab es einen spürbaren Aufschwung im WWW: Es gründeten sich in Europa, Asien und den USA zahlreiche Jungfirmen, auch Start-ups genannt, die alle dem Web 2.0 angehörten.
Im sogenannten Mitmachnetz entstanden eine Vielzahl an sozialen Netzwerken, Videoportalen oder Anbietern von “Widgets”.
Diese Firmen wurden hoch geschätzt, doch nun schlägt die Finanzkrise zu.
Viele Web 2.0-Firmen sind nicht profitabel, sie wurden mithilfe von Risikokapital finanziert.
Und nun, in der weltweiten Krise, fehlt ihnen der Exit, der Ausweg. Unter Exit versteht die Start-up-Branche, dass eine junge Firma an eine größere verkauft wird oder dass sie an der Börse landet, wo es neues Kapital gibt.
Seit der Krise der “New Economy” Anfang 2000 sind die Börsengänge von Internetfirmen jedoch erheblich erschwert worden. Diese neuen Vorgaben sollen weitere Pleiten an den Finanzplätzen verhindern.
Der Verwaltungsaufwand ist enorm, sechs- bis siebenstellige Jahresbeträge werden fällig, will man sich an der Börse halten.
So ging schon in den letzten Jahren so gut wie keine Internetfirma mehr an die Börse.
Nur Google erregte 2004 noch mal Aufsehen. In Deutschland war zwei Jahre später das Businessnetzwerk Xing einer der wenigen Börsenkandidaten.
Derzeit bleibt den Start-up-Chefs nur eine Möglichkeit, nämlich, ihr Unternehmen zu verkaufen. Doch die großen Konzerne sind sparsam geworden, sie entlassen selbst.
So sind die Aktienkurse der WWW-Giganten wie beispielsweise Google oder Yahoo unter erheblichen Druck geraten und um mehr als die Hälfte der Höchststände eingebrochen. Yahoo entließ 10 Prozent seiner Beschäftigten, Google strich das Weihnachtsgeld.
Wie es weitergeht, das weiß derzeit so konkret niemand.
Quelle: taz.de
Siehe auch: faz.net
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28.12.2008 von admin.
Die Wiener Umweltschutzabteilung hat diese Internetbörse als Plattform für den Verkauf, Tausch oder das Verschenken von gebrauchsfähigen Gegenständen eingerichtet.
So müssen Sie Dinge, die noch verwendet werden können, nicht wegwerfen, sondern können Sie an Andere verkaufen, verschenken oder eintauschen. Sie tun sich damit nicht nur selbst, sondern auch den Anderen und der Umwelt etwas Gutes.
Wenn das Christkind nicht das richtige Geschenk gebracht hat, hilft der Web-Flohmarkt der MA22. Dort lassen sich funktionsfähige Gegenstände aller Art verkaufen, tauschen und verschenken.
DirektLink: webflohmarkt ma22
Quelle: wien.orf.at
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