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Archive für 6.1.2009

Anzeige per WWW

Im Freistaat Sachsen können sich die Bürger ab sofort den Gang auf das nächste Polizeirevier sparen: Strafanzeigen sind künftig auch per Internet möglich.

„Die Online-Wache der sächsischen Polizei ist freigeschaltet“, teilte das Innenministerium am Dienstag in Dresden mit.

Der Nutzer bekomme nach Rechtsbelehrung und Hinweisen zum Datenschutz ein Online-Formular mit allen Daten für eine Strafanzeige, die an die zuständige Dienststelle weitergeleitet werde.

Für Notfälle gelte weiter der Polizeiruf 110, hieß es. Die Online-Wache solle aber keinesfalls den persönlichen Kontakt der Beamten zu den Bürgern ersetzen, so das Ministerium.

Quelle: sz-online.de

Persönliche Anmerkung: Das finde ich ein richtig gutes Angebot! Ich habe bereits mehrmals den Service “Internetwache Brandenburg” per WWW erfolgreich genutzt. Es ist wirklich sehr hilfreich, wenn man im Falle eines Falles den konkreten Vorfall sofort per WWW melden und zur Anzeige bringen kann! heinka

Schatzsuche im WWW

Beim Projekt „Lost Art“ (Verlorene Kunst) der deutschen Internetdatenbank zu Raub- und Beutekunst liegen Tausende Such- und Fundmeldungen zu Kulturgütern aller Art vor.

Suchten zunächst vor allem öffentliche Einrichtungen nach im Krieg verloren gegangenen Werken, sind es heutzutage auch Privatpersonen, die sich auf die Suche begeben.

Das Kulturhistorische Museum in Magdeburg sucht das Bild „Am Waldesrand“ von Jan Vermeer und das Schlossmuseum Gotha eine Christusdarstellung von Lucas Cranach dem Älteren. Mit zwei Klicks bekommt der Internetnutzer Ansprechpartner und Telefonnummern der Museen, wenn er etwas über den Verbleib der Werke weiß.

Das sind zwei von Tausenden Such- und Fundmeldungen beim Projekt Lost Art (Verlorene Kunst), der zentralen deutschen Internetdatenbank zu Raub- und Beutekunst.

Betrieben wird die international zugängliche Suchmaschine von der Magdeburger Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste. Die ist im Auftrag des Bundes und aller deutschen Länder den während der Naziherrschaft oder durch den Zweiten Weltkrieg verschollenen Werken und ihren rechtmäßigen Besitzern auf der Spur.

Waren es anfangs 767 Objekte, die von 47 Privatpersonen auf lostart.de gesucht wurden, fahnden in der Internetdatenbank derzeit 237 privat Betroffene nach fast 4.000 Einzelstücken. Das sind nicht nur wertvolle Gemälde, sondern auch Geschirr, Schmuck oder ein Buch mit für die Betroffenen manchmal größerem ideellen als materiellen Wert. Hinzu kommen unzählige Suchmeldungen nach Fotosammlungen, Buchbeständen, Kunstmappen oder auch Inventar.

Die Seite lostart.de ging 2000 ans Netz. Anfangs dominierten Suchmeldungen aus öffentlichen deutschen Einrichtungen – Museen oder Bibliotheken – zu ihren durch Kriegswirren verlorenen Kunstwerken. Die Zahl solcher detailliert beschriebenen Objekte hat sich inzwischen auf rund 70.000 verdoppelt.

DirektLink: lostart.de

Ausführlichere Infos sind zu finden in der eigentlichen Quelle: focus-online.de

Persönliche Anmerkung: Ich finde das ´ne richtig gute Sache, was sich hier im WWW etabliert hat! heinka

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