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26.1.2009 von admin.
In Chicago und San Francisco startet morgen, Dienstag, eine neue Gratis-Tageszeitung, deren Inhalt vollständig aus Blog-Einträgen und weiterem von den Benutzern selbst erstellten Online-Content besteht!
“The Printed Blog” will so Online-Content mit den Vorzügen gedruckter Zeitungen verbinden - “um zu sehen, ob das funktioniert”, sagte Gründer Joshua Karp. Er brachte unter anderem die Haptik und die Möglichkeit, etwa bequem im Zug lesen zu können, als Vorteile gedruckter Tageszeitungen ins Spiel.
Demnächst soll “The Printed Blog” auch in New York starten. Letztlich soll es 50 bis 100 verschiedene Ausgaben, die bis zu zweimal am Tag erscheinen sollen, in großen Städten geben.
Die Leser sollen selbst darüber abstimmen können, welche Texte darin erscheinen.
Die gedruckte Online-Zeitung startet zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Tageszeitungen starke Einbußen in den Werbeeinnahmen erleben und Leser zusehends zu Online-Medien ausweichen.
Quelle: kurier.at
Siehe auch: krone.at
Siehe auch: diepresse.com
Persönliche Anmerkung: Das finde ich wirklich eine sehr interessante Meldung!! Zumal es ja tatsächlich so zu sein scheint, dass bereits einige Zeitungen genau den umgekehrten Weg gehen (müssen), weil sie erkannt haben, dass das WWW zunehmend die PrintMedien vom Markt verschwinden lässt!? Man kann also gespannt sein, ob dieses oben beschriebene Projekt von Erfolg gekrönt sein wird!? ![]()
Geschrieben in Zeitungen&Zeitschr., Web 2.0 | Drucken | Keine Kommentare »
26.1.2009 von admin.
Während Bücher, die vor hunderten Jahren verfasst wurden, teilweise noch heute lesbar sind, kann auf manche Daten, die vor einem Jahrzehnt digital gespeichert wurden, bereits heute nicht mehr zugegriffen werden.
Um der Vergänglichkeit der Daten im digitalen Zeitalter etwas entgegen zu setzen, plant die British Library ein großes Archivierungsprojekt, wie der Observer berichtet. Dabei sollen Webseiten mit der UK-Domain für die Nachwelt archiviert werden, um zu verhindern, dass die Historiker der Zukunft vor einem schwarzen Loch stehen, wenn sie Informationen über unsere Zeit suchen.
So, wie wohl viele Familienfotos, die nur digital gespeichert sind, nicht an künftige Generationen weitergegeben werden, so gehe mit den zahlreichen Online-Informationen unser kollektives kulturelles Erbe verloren, warnt Lynne Brindley, die Geschäftsführerin der British Library.
Brindley weist darauf hin, dass entgegen eines weit verbreiteten Glaubens Unternehmen wie Google die Inhalte von Webseiten nicht speichern.
Daher liege die Verantwortung bei Archiven und Bibliotheken dafür zu sorgen, dass in Zukunft nicht nur Bücher und Zeitschriften für die Nachwelt aufgehoben werden. Auch E-Mails und Webseiten sollen aufbewahrt werden.
“Die Vision eines digitalen Großbritanniens muss das entscheidende Service enthalten, das kollektive digitale Gedächtnis des Landes zu erhalten und gleichzeitig die Inhalte der British Library zu digitalisieren”, sagt Brindley. Die Bibliothek will daher ein umfassendes Archiv der Webseiten schaffen, die eine UK-Domain haben. Derzeit gibt es rund acht Millionen solcher Webseiten.
Quelle: derstandard.at
Persönliche Anmerkung: Die hier aufgeworfene Frage, die ist wirklich ein Problem! Es wäre tatsächlich sehr schade, wenn bestimmte Informationen und zusammengetragenes Wissen, auf lange Sicht betrachtet, einfach wieder verloren gehen würden! Es ist eine große Herausforderung und eine anspruchsvolle Aufgabe, hier anwendbare Lösungen zu finden! Ich wünsche mir, dass das gelingen möge! Unter diesem Aspekt erscheint ein erst kürzlich aufgeworfenes Problem und Thema betreffs der vorgesehenen Speicherung von WWW-Daten bzw. -Seiten in Deutschland, das zu heftigen und kontroversen Diskussionen führte, für mich unter einem anderen Licht!
Siehe auch hier: digitale-nationalbibliothek
Oder hier: webseitenbetreiber-speicherpflicht
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