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Harte Strafe für einen “Ausraster”
Dieser Eintrag stammt von admin Am 17.3.2009 @ 09:59 In Politik international, Kurioses&Lustiges | Keine Kommentare
Nun wurde er von einem Gericht in Bagdad zu drei Jahren Haft verurteilt, der 30-jährige irakische Journalist Muntadhar al-Zaidi!
Er wurde im Dezember 2008 weltweit durch seine umstrittene (jedoch auch ein ganz klein-bisschen lustig-wirkende)
“Ausraster-Schuh-Attacke” auf George W. Bush bekannt!
Ein nicht zu übersehender, überlesender bzw. überhörender Teil der WWW-Gemeinde solidarisiert sich mittlerweile ganz eindeutig mit diesem Journalisten!
Er wird in Online-Communitys, Foren und Blogs bereits als “Legende” und “größte Persönlichkeit unserer Zeit” bezeichnet.
Man fordert im WWW sogar die Begnadigung des Verurteilten! Ginge es nach dem Willen einiger Mitglieder seiner WWW-Anhängerschaft, würde al-Zaidi für seine Tat nicht ins Gefängnis gehen, sondern vielmehr mit Ehrenabzeichen dekoriert werden müssen.
Einige User gehen so weit und erklären es im WWW unmissverständlich vor einer überaus großen Welt-Öffentlichkeit, dass sie ernsthaft einen Teil der Haftstrafe des Verurteilten übernehmen und für Muntadhar al-Zaidi absitzen würden! Zu diesem Opfer wären sie bereit!
Und das, das verdient doch tatsächlich meinen uneingeschränkten Respekt!
Quelle: [1] derstandard.at
heinkas Anmerkung: Dass George W. Bush über das hier geschilderte Vorkommnis selbst lachen konnte, das machte ihn mir trotz allem sympathisch!
P. S.: Mich hat diese Story ein klein wenig an eine andere “Schuh-Aktion” erinnert, die ebenso Geschichte schrieb! Man schaue hier: [2] Wie viel Spontanität verträgt die Politik?
Eine sehr lesenswerte Abhandlung geschichtlicher Vorkommnisse, die man nie vergessen wird! Konkret meine ich jedoch im Zusammenhang mit dem o. g. Thema d a s hier:
“Nikita Chruschtschows legendärer Auftritt in der UN-Vollversammlung gilt noch immer als eine der berühmtesten Spontanaktionen eines Politikers in der Weltgeschichte. Der Kreml-Chef soll Anfang der sechziger Jahre mit dem Schuh auf den Tisch gehauen haben. Doch dieser Vorfall ist nie ganz aufgeklärt worden. Nur eines scheint festzustehen: dass der damalige KPdSU-Vorsitzende im Plenum gesessen haben muss. Ob es sich überhaupt um seinen eigenen Schuh handelte und er damit protestieren, applaudieren oder nur einem befreundeten Delegierten zuwinken wollte, ist immer noch nicht ganz raus. Der Vorgang galt in Zeiten des Kalten Krieges als willkommenes Indiz für den schlechten Ruf des diplomatisch nicht salonfähigen Maschinenschlossers aus der Ukraine.”
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[1] derstandard.at : http://derstandard.at/?url=/?id=1237227457545
[2] Wie viel Spontanität verträgt die Politik?: http://www.cicero.de/97.php?item=1008&ress_id=4
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