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März 2009
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Archive für 18.3.2009

Wieder eine PrintAusgabe weniger


Schon wieder verabschiedet sich eine große Tageszeitung in der herkömmlich-gewohnten PrintForm für immer und ewig!

Der Seattle Post-Intelligencer, eine amerikanische Tageszeitung mit 146 Jahren Tradition, wird mit dem heutigen Tag das letzte Mal gedruckt. Danach soll nur noch eine WWW-Ausgabe erscheinen, und zwar sozusagen auf experimenteller Basis.
Das Ende der gedruckten Ausgabe kommt nicht überraschend, denn der Verleger, die Hearst Corporation, hat schon im Januar 2009 bekannt gegeben, dass man dringend einen Käufer sucht. Begründet wurde das vor allem mit einem Verlust von 14 Millionen Dollar im vergangenen Jahr; auch für dieses Jahr erwartete man Verluste.

Jedoch, wenn schon ein Medienkonzern wie Hearst keine Chancen auf Rettung sieht, wer sonst sollte dann eine Rettung bringen?

Da Hearst noch einige andere täglich und wöchentlich erscheinende Zeitungen besitzt, ist die Entscheidung im Fall des Seattle Post Intelligencer lediglich als Vorbote für weitere unpopuläre Maßnahmen zu sehen.

All´ das hat auch negative Auswirkungen auf den Journalismus. Ein Großteil der redaktionellen Mitarbeiter wird nicht mehr gebraucht: Von den bisher 165 Mitarbeitern werden nur 20 bei der Online-Ausgabe beschäftigt sein. Das ist eine sehr bittere Pille für die Betroffenen!

Quelle: intern.de

Siehe auch: pressetext.at/news

Siehe auch: spiegel.de

Siehe auch: golem.de

Siehe auch: taz.de

Siehe auch: focus.de

Siehe auch: newsticker.sueddeutsche.de

Sprachbasiertes WWW



Telefon.de  Sicher. Bequem. Günstig.




Mobil- und Festnetztelefone für Senioren.

WWW-Zugang auf Sprach-Basis!?

Daran arbeitet derzeit die indische Forschungsabteilung des IT-Konzerns IBM. Technisch soll der Zugang zum World Wide Web dabei mit Hilfe des Protokolls HSTP realisiert werden.

HSTP - das Hyperspeech Transfer Protocol - ist eine abgewandelte Form des üblicherweise zur Auslieferung von Webseiten zum Einsatz kommenden Protokolls: Hypertext Transfer Protocol (HTTP).

Nutzer steuern beim sprachbasierten WWW so genannte Voice Sites an, die wiederum Links zu weitergehenden Informationen enthalten. Dabei werden die Inhalte von einem Sprachsystem vorgelesen. Das Navigieren innerhalb des sprachbasierten WWWs erfolgt durch die User durch mündliche Anweisungen.

Es ist also eine Technologie, mit der Handy- und Computer-Nutzer künftig mit dem World Wide Web sprechen können: Man spricht ins WWW hinein und bekommt auch Antworten von dort!

Diese neue Technologie soll vor allem in solchen Ländern als WWW-ZugangsMöglichkeit zum Einsatz kommen, in denen es noch relativ wenige stationäre Internet-Anschlüsse gibt (z. B. Indien).

In Indien gibt es inzwischen 360 Millionen Handy-Nutzer, monatlich kommen 15 Millionen hinzu. Außerhalb der größeren Städte gibt es jedoch kaum Internet-Anschlüsse.

Quelle: winfuture.de

Siehe auch: testticker.de

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