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Juli 2010
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Archiv der Kategorie Datenspeicher

Dynamic Cloud Server bei 1&1

Als erster deutscher Provider bietet die 1&1 Internet AG ihren Kunden eine Dynamic Cloud Server-Dienstleistung an!

Diese neue Server-Technologie verspricht mehr Flexibilität, frei wählbare Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Festplattenplatz, die je nach Bedarf täglich angepasst werden können und unbegrenztes Datenvolumen.

Nur die tatsächlich verbrauchte Server-Leistung wird dabei berechnet.

Bei der Mindestvertragslaufzeit für die Nutzung des Dynamic Cloud Servers kann man zwischen einem und zwölf Monaten wählen. Nach Ablauf der vereinbarten Mindestvertragslaufzeit kann dieser 1&1-Service jeden Monat gekündigt werden.

Die Leistungsabrechnung erfolgt durch die 1&1 Internet AG monatlich.

Weitere Informationen kann man in den folgenden Quellverzeichnissen erfahren:

Quelle: die-news.de

Siehe auch: zdnet.de/news

Siehe auch: tariftip.de/news

Siehe auch: internetworld.de

Amazon Web-Services

Amazon Web Services” (AWS) bietet neu eine Online-DatenspeicherLösung an, bei der die Kunden ihre Festplatten per Post einschicken! Vorerst ist dieser Service auf die USA beschränkt, soll aber auf Europa ausgeweitet werden! Das ist auf dem Amazon-Blog nachlesbar!

Bei diesem ganz neuen Cloud-Service kann ein Amazon-Kunde sein(e) Rechner-Laufwerk(e) einsenden. Durch Amazon Web Services wird der jeweilige Dateninhalt auf die Online-Plattform AWS Import/Export hochgeladen, wo dann die Daten zur weiteren Bearbeitung und zum Exportieren zur Verfügung stehen.

Damit kommt AWS den Kunden entgegen, die ihre großen Datenmengen überall und jederzeit zur Verfügung haben wollen.

Derartige Datenmengen bewegen sich immerhin im Tera- und Petabereich. Über DSL-Verbindungen sind solche Datenmengen nur langsam übertragbar; allein ein Terabyte benötigt 80 Tage Übertragung bei 1,5 MBits/s.

Es sind vor allem naturwissenschaftliche Einrichtungen, die durch diesen neuen Remote-Service ihre großen Datenmengen nunmehr bearbeiten und austauschen können.

Voraussetzung für einen solchen Upload ist jedoch, dass die einzusendende Festplatte einen Anschluss für ein USB 2.0 Kabel oder einen Esata-Port hat. Als Festplatten-Format muss eines der folgenden vorliegen: Fat32, ext2, ext3 oder Ntfs.

Außerdem dürfen die einzelnen Dateien nicht größer als fünf Gigabyte sein. AWS verlangt pro Speichermedium 80 US-Dollar und 2,49 US-Dollar pro Stunde Uploadzeit.

Nach einem erfolgreich durchgeführten Upload sendet AWS die Festplatten an den entsprechenden Kunden wieder kostenlos zurück.

Quelle: internetworld.de

Persönliche Daten im WWW


Eine Microsoft-Studie zeigt: Die vielen Datenschutz-Skandale des letzten Jahres haben das allgemeine Bewusstsein für den Schutz persönlicher Daten merklich gestärkt. Gerade unter jungen Surfern gibt es aber auch weiterhin eine beunruhigende Sorglosigkeit gegenüber Datenkraken.

Deutsche Internetnutzer halten den Datenschutz im Internet zwar inzwischen für ein sehr wichtiges Thema, sind aber gleichzeitig auch immer häufiger und leichter bereit, persönliche Daten im Netz preiszugeben. Das zeigt eine aktuelle Studie von Microsoft zum Thema Datenschutzverhalten im Web.

37 Prozent der Befragten gehören allerdings dem Typus der Unbesorgten an und geben im Web grundsätzlich ohne Bedenken ihre persönlichen Daten im Internet preis und zahlen dort stets mit Kreditkarte.

45 Prozent der Nutzer halten personalisierte Angebote zwar generell für interessant bis äußerst interessant. Allerdings überwiegt bei rund 80 Prozent der Befragten die Skepsis gegenüber der Art der Auswertung und Nutzung der Daten.

Immerhin 63,1 Prozent der befragten Männer und 50 Prozent der Frauen schätzen ihren eigenen Kenntnisstand zum Datenschutz als gut ein. Die meisten Nutzer sehen sich dabei vor allem selbst in der Pflicht – und betrachten ihr eigenes Verhalten kritisch. Mehr als die Hälfte findet, dass sie ihrer Aufgabe zum Datenschutz nur annehmbar oder schlecht gerecht wird. So gibt etwa ein Drittel an, die Datenschutzbestimmungen bei Dienstanbietern nicht zu lesen, meist aus Zeitgründen.

Quelle: informationweek.de

Siehe auch: lanline.de

WWW archivieren

Während Bücher, die vor hunderten Jahren verfasst wurden, teilweise noch heute lesbar sind, kann auf manche Daten, die vor einem Jahrzehnt digital gespeichert wurden, bereits heute nicht mehr zugegriffen werden.

Um der Vergänglichkeit der Daten im digitalen Zeitalter etwas entgegen zu setzen, plant die British Library ein großes Archivierungsprojekt, wie der Observer berichtet. Dabei sollen Webseiten mit der UK-Domain für die Nachwelt archiviert werden, um zu verhindern, dass die Historiker der Zukunft vor einem schwarzen Loch stehen, wenn sie Informationen über unsere Zeit suchen.

So, wie wohl viele Familienfotos, die nur digital gespeichert sind, nicht an künftige Generationen weitergegeben werden, so gehe mit den zahlreichen Online-Informationen unser kollektives kulturelles Erbe verloren, warnt Lynne Brindley, die Geschäftsführerin der British Library.

Brindley weist darauf hin, dass entgegen eines weit verbreiteten Glaubens Unternehmen wie Google die Inhalte von Webseiten nicht speichern.

Daher liege die Verantwortung bei Archiven und Bibliotheken dafür zu sorgen, dass in Zukunft nicht nur Bücher und Zeitschriften für die Nachwelt aufgehoben werden. Auch E-Mails und Webseiten sollen aufbewahrt werden.

“Die Vision eines digitalen Großbritanniens muss das entscheidende Service enthalten, das kollektive digitale Gedächtnis des Landes zu erhalten und gleichzeitig die Inhalte der British Library zu digitalisieren”, sagt Brindley. Die Bibliothek will daher ein umfassendes Archiv der Webseiten schaffen, die eine UK-Domain haben. Derzeit gibt es rund acht Millionen solcher Webseiten.

Quelle: derstandard.at

Persönliche Anmerkung: Die hier aufgeworfene Frage, die ist wirklich ein Problem! Es wäre tatsächlich sehr schade, wenn bestimmte Informationen und zusammengetragenes Wissen, auf lange Sicht betrachtet, einfach wieder verloren gehen würden! Es ist eine große Herausforderung und eine anspruchsvolle Aufgabe, hier anwendbare Lösungen zu finden! Ich wünsche mir, dass das gelingen möge! Unter diesem Aspekt erscheint ein erst kürzlich aufgeworfenes Problem und Thema betreffs der vorgesehenen Speicherung von WWW-Daten bzw. -Seiten in Deutschland, das zu heftigen und kontroversen Diskussionen führte, für mich unter einem anderen Licht!

Siehe auch hier: digitale-nationalbibliothek

Oder hier: webseitenbetreiber-speicherpflicht



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Zehn.de

Das neue Internet-Portal von CHIP Communications ZEHN.DE nutzt das Cloud-Computing als erste große Website in Deutschland umfassend.

ZEHN.DE kooperiert beim Cloud Computing mit Amazon und Google: Während viele Daten des Projekts auf die Wolke von Amazon ausgelagert sind, wurde die Applikation selbst für die Google App Engine realisiert. So ist ZEHN.DE in ein Netzwerk von 36 weltweit verteilten Rechenzentren mit mehreren 100.000 Servern eingebunden.

ZEHN.DE bietet hochwertigen Inhalt in Form von Top-10-Listen, die jeweils von ausgesuchten Experten verfasst werden.

Auf www.zehn.de gibt es Top-10-Listen zu nahezu jedem Thema, das Männer interessiert. In den insgesamt acht Kategorien Motor, Digital, Lebensart, Unterhaltung, Sport, Geld, Reise und Hobby haben Experten ihre Lieblingsfilme, besten Insider-Tipps, legendäre Ereignisse und zahlreiche andere Bestenlisten zusammengestellt.

Neben Experten setzt ZEHN.DE auch auf die Community: Jeder Nutzer kann Experten-Listen kommentieren, bewerten, umsortieren oder auch völlig neue Listen verfassen.

Quelle: chip-online.de

Persönliche Anmerkung: Das klingt spannend; man sollte es sich unbedingt anschauen!

Amazon-EC2 nun auch in Europa

 Das Cloud-Computing-Modell EC2 von Amazon steht jetzt auch in Europa zur Nutzung bereit!

Die Tochtergesellschaft von Amazon.com “Amazon Web Services LLC” hat die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) für Europa bereitgestellt. Das heißt, europäische Entwickler und Unternehmen können EC2-Instanzen nunmehr in zwei Availability Zones in der EU betreiben.

Dieser Dienst stellt zahlenden Kunden Server für ihre Anwendungen zur Verfügung. EC2 soll die benötigte Zeit für die Verfügbarkeit und das Hochfahren von virtuellen Serverinstanzen auf Minuten verkürzen.

Der Vorteil davon besteht laut Amazon darin, dass die Nutzer die Kapazität hoch- und herunterfahren können, je nach sich ändernden Anforderungen.

DirektLink: amazon-ec2

Quelle: computerzeitung.de

Cloud Computing

 Cloud Computing- das bedeutet auf Deutsch in etwa “Rechnen in der Wolke”.

Eine “Wolke”, diesen bildlichen Begriff verwenden Computerexperten, wenn sie Verbindungen aus dem eigenen Netzwerk, zum Beispiel das einer Firma, in die unendlichen Weiten des WWW meinen.

Der Online-Versandhändler Amazon ist für Zeiten von “Massenzugriffen” durch Internet-Kunden auf seine Datenbanken dadurch gerüstet, indem er in den Rechenzentren sehr viele Computer hat, die nur in absoluten Spitezenzeiten zugeschalten werden! Um diese Überkapazitäten zu nutzen, wurde die “Elastic Compute Cloud” erfunden, ein Verbund von Rechnern, der sich flexibel anpassen lässt. In Zeiten, in denen Amazon die Rechner selbst nicht benötigt, werden diese vermietet. Mittlerweile ist die hauseigene “Rechen-Wolke” ein eigenständiger Geschäftsbereich von Amazon, den man online buchen kann.

Auch Privatnutzer beginnen damit, derartige Angebote zu nutzen, zum Beispiel um Dateien auf Rechnern im Internet zu speichern. Internet-Firmen wie Google oder IBM wetteifern bei dieser Art von Service derweil mit Programmen und Dienstleistungen im WWW um die besten Plätze. Es ist absehbar, dass das einen Paradigmenwechsel auslösen wird. Manche Experten sagen gar schon das Ende des Personal-Computers vorher! Der Microsoft Software-Chef Ray Ozzie räumt beispielsweise ein: “Wir befinden uns jetzt in einer neuen Ära, einer Ära, in der das Internet im Mittelpunkt steht.” Ozzie sagt weiter: “Wenn Sie sich in ein paar Jahren einen neuen PC kaufen wollen, dann tun Sie das einfach, hängen ihn ans Internet, melden sich an - und Sie haben alle Programme drauf, die Sie brauchen.”

Der Microsoft-Firmengründer Bill Gates, also der Vorgänger von Ray Ozzie, hatte in einer berühmt gewordenen E-Mail schon 2005 Mitarbeiter ermahnt, sich dieser Entwicklung zu stellen. Ein Personal-Computer steht zwar, wie Gates es einst voraussagte, auf fast jedem Bürotisch der Welt. Aber seine Zeit als zunehmend rechenkräftige Maschine, die immer umfangreichere Software-Pakete stemmt, könnte bald vorbei sein. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der Personal-Computer zu einem reinen Eingabegerät entwickelt. Dann spielt es keine Rolle mehr, mit welchem Betriebssystem er läuft oder wie seine Rechenleistung ist. Auch Software muss dann nicht mehr zeitaufwendig auf jedem Computer installiert werden, sie steckt einfach in der Wolke.

Auf vielen Gebieten haben Cloud-Anwendungen bereits große Marktanteile erobert. Es seien hier nur solche Dienste wie Flickr oder YouTube als Beispiel genannt.

Sehr deutlich sichtbar wird der bevorstehende Wandel, wenn man sich anschaut, was der Suchmaschinenbetreiber Google in den vergangenen Jahren nach und nach aufgebaut hat. Das Unternehmen stellt Bürosoftware kostenlos zur Verfügung, für die man nichts installieren muss - man erreicht sie einfach über den Web-Browser.

Besonders User, die viel unterwegs sind, finden Gefallen daran, dass sie jederzeit, an jedem Ort und von jedem Computer mit Internetanschluss aus ohne Probleme auf ihre Dokumente und Daten zugreifen können. Mittlerweile hat auch Microsoft, der Marktführer für Bürosoftware, nachgezogen. Bei dem Betriebssystem Windows 7, das spätestens 2010 das umstrittene Windows Vista ablösen soll, werden Cloud-Anbindungen eine zentrale Rolle spielen.

Wie schnell sich Cloud Computing als Massenphänomen ausbreitet, wird aber vor allem von einem Faktor abhängen: Von möglichst flächendeckend verfügbaren und schnellen Internetverbindungen.

Hier der ausführliche interessante Artikel:

Quelle: sueddeutsche.de


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