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Archiv der Kategorie Kinder

gameware.at

GAMEWARE.AT ist ein österreichischer Online-Shop! Jetzt wurde in Deutschland die Indizierung dieses WWW-Händlers beantragt! Der Vorwurf lautet: Es wird Gewalt-Material verbreitet.

Die Kommission für Jugendschutz der Landesmedienanstalten (KJM) hat bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) eine ZENSUR der Website gameware.at beantragt. Man sieht in dem Angebot von gameware.at eine Gefahr für die Heranwachsenden. Man ordnet das Warenangebot von gameware.at als kinder- und jugendgefährdend ein und beantragt die Indizierung dieses WWW-Shops.

Quelle: gulli.com

Siehe auch: pcgames.de

Siehe auch: shortnews.de

Siehe auch: chip.de

heinka: Ich persönlich kann es wirklich nicht einschätzen, ob der in den Meldungen dargelegte Vorwurf gegenüber “gameware.at” tatsächlich auch gerechtfertigt ist; ich kann und will mich damit auch nicht näher befassen! Aber irgendwie würde ich es trotz allem schon besser finden, wenn man erstmal vor der so genannten “eigenen Türe” kehren würde und da schauen und versuchen würde, PROBLEME, die es (auch) im eigenen Lande zahlreich gibt, zu erkennen, zu benennen und sich dann für eine Lösung stark zu machen!

KinderArmut in Deutschland

heinka: Es gibt sie also, auch im so reichen Deutschland, die KinderArmut! Mir bricht es dabei das Herz, wenn ich darüber nachdenke! Es ist so vieles, was unter derartigen LebensBedingungen schon in den ganz kleinen KinderSeelen so einiges kaputtmacht und für´s ganze Leben tiefe Spuren hinterlässt!

Aber nun zum eigentlichen Bericht: Es geht um eine Studie der Universität Bielefeld. Die Erziehungswissenschaftlerin, Sabine Andresen, befragte für die Studie 200 Kinder aus armen Familien in Berlin und Hamburg:

In der Hauptstadt Berlin leben rund 200.000 Kinder in Armut. Das heißt, diese Familien haben monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung. Hier nun ein paar Aussagen, die im Ergebnis dieser Studie gemacht worden sind:

- Für die, die ganz unten sind, zählen andere Dinge, als für Kinder aus privilegierten Familien, nämlich liebevolle Eltern und Freunde. (heinka: Das leuchtet mir ein, hat aber gleichzeitig auch irgendwie etwas Makabres an sich: Die Eltern sind doch der eigentliche Halt für Kinder! Wobei natürlich m. M. n. “ElternLiebe” für Kinder immer unglaublich wichtig ist, unabhängig von den jeweiligen sozialen Verhältnissen!)

- Elektronische Geräte und persönlicher Besitz sind den Kindern nicht so wichtig. (heinka: Wie auch!? Man muss ja als betroffenes Kind “Einsicht” in die Umstände haben! Ich glaube, gerade Kinder bekommen es sehr genau mit, wie es ihren Eltern geht, auch oder gerade, was die finanzielle Situation betrifft.)

- Fast elf Prozent der 6- bis 13-Jährigen glauben nicht, dass sie ein schönes Leben haben werden. (heinka: Was für eine traurige, perspektivische (Lebens)Aussage!)

- Sie haben große Angst vor Ausgrenzung. (heinka: Das kann ich sehr gut verstehen und es wird nicht unbegründet sein! Denn mit Sicherheit haben sie selbst gerade solche Erfahrungen bereits machen müssen; zumindest aber ihre Eltern!)

- Auch die Angst vor dem Hunger wird in der Studie deutlich: “Genug zu essen zu bekommen” war einer der meistgeäußerten Kinderwünsche. (heinka: Dem ist nun gar nichts mehr hinzuzufügen! Dabei werde ich wütend und traurig zugleich!)

Nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes lebt jedes sechste Kind in Deutschland in Armut. Statistisch falle jede vierte Familie unter die Armutsgrenze. Nach Schätzungen des Deutschen Kinderhilfswerks hat sich die materielle Armut von Kindern etwa alle zehn Jahre sogar verdoppelt.

Quelle: berlinonline.de

Siehe auch: domradio.de

Siehe auch: taz.de

Siehe auch: die-topnews.de

Siehe auch: br-online.de

heinkas Anmerkung: Wer es nun immer noch nicht versteht, dass die GeburtenRate in Deutschland zu niedrig ist, der sollte sich (auch) diese Analyse mal gründlich durch den Kopf gehen lassen! Sie spricht ihre ganz eigene bittere Sprache!

Passende Domains aus meinem Bestand zu dieser Thematik: babytraenen.de, babytraenen.com

Safer Internet Day


Die Europäische Union sagt dem Cyber-Mobbing den Kampf an! Kinder und Jugendliche sollen im WWW besser geschützt werden!

Erklärtes Ziel der EU-Kommission ist es, Kindern und Jugendlichen zukünftig einen sichereren Web-Aufenthalt zu garantieren!

Eine entsprechende Vereinbarung ist zwischen der EU und 17 der wichtigsten Anbieter sozialer Online-Netzwerke abgeschlossen und unterzeichnet worden. Zu den Partnern der EU gehören unter anderem Vertreter von Facebook, MySpace, Google/YouTube und Microsoft.

Die getroffene Vereinbarung umfasst Mindeststandards, über die einige Anbieter schon heute verfügen.

So sollen beispielsweise Alarmknöpfe installiert werden, über die Kinder und Jugendliche eventuelle Belästigungen und auch Cyber-Mobbing schnell, sicher und zuverlässig melden können.

Es ist außerdem vorgesehen, dass sich WWW-User unter dreizehn Jahren an sozialen Netzwerken noch nicht beteiligen können und keinen Zugang erhalten und sich Profile von Teenagern über Suchmaschinen nicht mehr finden lassen.

Quelle: tagesschau.de

Siehe auch: sueddeutsche.de

Siehe auch: readers-edition.de

Siehe auch: bildungsklick.de

Siehe auch: mehrblog.net

Siehe auch: stern.de

Siehe auch: meedia.de

Siehe auch: golem.de

heinkas Anmerkung: Ich finde, dass das eine richtige und wichtige Initiative ist! Denn, auch das virtuelle WWW kann zu tiefen Verletzungen und seelischen Wunden führen; insbesondere bei Kindern und Jugendlichen! Auch deshalb wünsche ich es mir, dass die o. g. Vereinbarung Erfolge haben möge zum Wohle und Schutz aller Kinder und Jugendlichen, die sich auch gerne mal im WWW aufhalten!

WWW-Portal für kleine Tierschützer

Für tierbegeisterte Kinder gibt es ein neues Internet-Portal. Unter www.tierschutzkids.de können sich die Kleinsten über verschiedene Tiere und ihren Schutz informieren und austauschen, teilt der Deutsche Tierschutzbund in Bonn mit.

Die Themenpalette der Seite reicht von Antworten auf Fragen zur Haltung von Haustieren bis zu aktuellen tierschutzpolitischen Informationen. Auf der Präsenz soll den Angaben zufolge auch das Engagement von Kindertierschutzgruppen dokumentiert werden.

Für Jugendliche betreibt der Tierschutzbund bereits unter www.jugendtierschutz.de ein Portal.

Tierschutz-Infos für Kinder: www.tierschutzkids.de

Tierschutz-Infos für Jugendliche: www.jugendtierschutz.de

Quelle: sueddeutsche.de

Eltern lesen zu wenig vor

Gemütlich mit Mama, Papa, Oma oder Opa auf dem Sofa kuscheln und Geschichten aus Büchern anhören, das ist nicht für alle Kinder selbstverständlich! Mehr als jedes dritte Kind in Deutschland bekommt nichts vorgelesen! Das geht aus verschiedenen Studien hervor. Es geht hier konkret um Studien der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der Wochenzeitung Die Zeit.

Für die Studie waren 875 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren befragt worden. Im Jahr zuvor hatte die Stiftung Mütter und Väter befragt. Zwischen den Eltern und ihren Sprösslingen gebe es einen „deutlichen Wahrnehmungsunterschied“, betonte Ralf Klein-Bölting von der Deutschen Bahn. Während nur 18 Prozent der Eltern angaben, sie würden nicht vorlesen, beklagten dies 37 Prozent der Kinder. Dabei gilt die Vorlesestunde als wichtige Grundlage für die spätere Bildung. Vorlesen fördert das Sprachvermögen der Kinder, und nach einem Wort Goethes ist „Vorlesen die Mutter des Lesens“. Das eigenständige Lesen wiederum ist Grundlage für Erfolg in der Schule und dafür, sich selbst Bildung anzueignen.

Bildung, Einkommen und soziale Herkunft der Eltern spielen nur eine geringe Rolle: So greifen 66 Prozent der Eltern mit Hochschulreife zu Vorlesebüchern. Bei den Müttern und Vätern mit Hauptschulabschluss sind es 60 Prozent.

In den meisten Fällen sind es die Mütter (64 Prozent), die sich Zeit fürs Vorlesen nehmen. Bei den ganztags berufstätigen Müttern ist die Zeit deutlich knapper. Nur 57 Prozent lesen ihren Kindern regelmäßig vor. Doch die berufstätigen Mütter sind immer noch deutlich eifriger als die Väter: Nur acht Prozent greifen regelmäßig zu Kinderbüchern. „Vorlese-Väter werden dringend gesucht“, sagte Klein-Bölting. In einer weiteren Studie will die Stiftung Lesen ermitteln, was die Väter vom Vorlesen abhält. Nach Ansicht der Experten brauchen die Jungen mehr lesende Vorbilder. Denn die Jungen fordern die Vorlese-Geschichten seltener ein. So wünschen sich nur 21 Prozent der sechsjährigen Jungen, dass ihnen jemand vorliest, während 44 Prozent der Mädchen dies gerne hätten.

Grundsätzlich gilt: Je älter die Kinder werden, desto seltener hören sie Geschichten. Bei den Vorschulkindern sind es knapp 90 Prozent. Nach der Einschulung nehmen die gemeinsamen Schmökerstunden mit den Erwachsenen rapide ab. Von den Acht- bis Neunjährigen bekommen nur noch 59 Prozent vorgelesen. Die Nachfrage bei den Kindern sinkt aber erst mit etwa zehn Jahren. Die Eltern schätzen die Bedürfnisse häufig falsch ein. Während 35 Prozent der Mütter und Väter von Schulkindern meinen, ihre Sprösslinge seien zu alt zum Vorlesen, sind nur drei Prozent der befragten Schulkinder der Ansicht, dass Vorlesen nur etwas für Kleine sei.

Die Stiftung Lesen veranstaltet am 20. November bundesweit einen Vorlesetag. Prominente lesen in Schulen, Kindergärten, Heimen und Bibliotheken.

DirektLink: www.stiftunglesen.de

Quelle: rp-online.de

bzw: Studie: Eltern lesen zu wenig vor (RP ONLINE, 18.11.2008)

Persönliche Bemerkung: Dieser Artikel wurde fast eins zu eins im Original übernommen! Ich finde ihn wirklich sehr interessant! Auch wir, mein Mann und ich, haben unseren vier Kindern immer viel vorgelesen! Heutzutage sind es schon die Enkel, die sich unglaublich für Bücher und für´s Vorlesen begeistern können! Wirklich, es ist nicht übertrieben: Es ist unglaublich, wie sehr sie Bücher mögen! Und, bedingt auch dadurch, wissen sie schon richtig viel! Es sind einfach clevere “Bürschchen”! ;) Wir sind alle ganz stolz; es gibt nichts Besseres!

Eine meiner dazu passenden Domains: epfiffikus.de

Kinder und das WWW

Ein neues Portal soll die Internet Kompetenz von Kindern und Jugendlichen verbessern helfen, denn ein falscher Klick im WWW kann fatale Folgen haben.

Der von Landesmedienanstalten getragene Verein Internet-ABC hat interaktive Inhalte seiner Homepage http://www.internet-abc.de vorgestellt. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Unesco-Kommission und richtet sich an Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Es soll aber gleichzeitig auch Eltern und Pädagogen über Grundlagen und Gefahren des WWW informieren.

Da das Internet neben vielen positiven Möglichkeiten auch Gefahren in sich trägt, müssen Kinder möglichst frühzeitig lernen, mit diesem Medium richtig umzugehen. Das genannte Projekt will dabei nicht nur den Kindern Online-Kompetenz beibringen, sondern auch Eltern und Lehrern zu einem sicheren Umgang mit dem Web verhelfen! Es ist eben nicht damit getan, den Computer einzuschalten und sich auf eine Reise durchs WWW zu begeben! Online-Kompetenz ist mehr!

Bei dem o. g. Projekt können sich die Kinder in verschiedenen Modulen spielerisch mit den Möglichkeiten des WWW vertraut machen, und sie werden dabei von tierischen Weggefährten begleitet: So erobert Kapitän “Eddie”, ein Comic-Pinguin, in einem Modul das “WWW-Weltmeer” und erklärt den jungen Surfern die Grundlagen übers Chatten, E-Mail-Schreiben und die Sicherheit im Netz. Eichhörnchen “Flizzy” ist eher für die spaßige Seite des Internets zuständig und hält interaktive Spiele parat.

Darüber hinaus gibt es noch die Kategorien “Schule & Hobby” und “Mitreden & Mitmachen”. Ziel der einzelnen “Wissen, wie”s geht!”-Module ist es, die Kinder zu befähigen, sich mit dem Internet bewusst zu befassen. Zum Angebot gehören außerdem Chats, ein Lexikon sowie Tipps zum Erkennen von problematischen Seiten.

Das Internet-ABC ist eine optimale Anlaufstelle für erste Schritte im Netz. Bei Fragen oder Problemen können sich die Kinder jederzeit Expertenrat einholen.

Nach Ansicht der Organisatoren ist die Konfrontation mit den Möglichkeiten und den Gefahren des WWW ausgesprochen wichtig und unausweichlich. Ziel ist es dabei, dem Nachwuchs angesichts problematischer Inhalte - wie Pornografie, Gewalt und Rechtsextremismus - einen sicheren und bewussten Umgang zu lehren.

Deshalb sollen auch Eltern und Lehrer sich damit befassen; auf besagter Internetseite sind dafür eigene Bereiche eingerichtet.

Technisch sind Kinder den Erwachsenen meist haushoch überlegen; an Online-Kompetenz jedoch fehlt es dem Nachwuchs! Eltern tragen für die ersten Schritte ihrer Kinder im WWW die Verantwortung; sie wissen allerdings selbst oft viel zu wenig darüber!

Quelle: hz-online.de

Persönlicher Nachtrag: Eine gute und hilfreiche Sache, so finde ich, ist dieses Angebot! Denn früher oder später werden die Kinder heutzutage mit dem WWW zwangsläufig in Berührung kommen! Und dann ist es sehr gut, wenn sie sich auf sicherem und bekanntem Terrain bewegen! ;)

Plüschtiere im WWW

Chemnitzer Tüftler bringen Plüschtiere ins Internet; also auf die Computer-Bildschirme: Damit können Kinder schon bald spielend das WWW erobern. Die Firma Menippos entwickelte die Spiel-Technologie und liefert mit diesem Spiel das ideale Weihnachtsgeschenk. Das Spiel ist für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren gedacht!

Gründungsmitglied Titus Lindl: „Wir haben mit Pädagogen eine Software entwickelt, die den Internetzugang sicher und kindgerecht ermöglicht.“ Krokodil, Fuchs, Bär und Hase, die sonst zum Knuddeln da sind, führen die Knirpse per Mausklick in eine Fantasiewelt.

Die Kinder können in einer Wolkenstadt oder in den Memorybergen spielen; sie können virtuell Häuser einrichten und mit ihren Plüsch-Lieblingen so manches Abenteuer erleben. Die Spiel-Vorlagen gab die Firma MySuperPets aus dem hessischen Wald-Michelbach. „Wir haben dafür das Lesegerät und die Spielkarten entwickelt“, sagt Lindl.

Internet ohne Gefahren, vor allem für unsere Kinder! Diesen Slogan sehen die zehn Mitarbeiter von Menippos als Grundlage ihres Spiel-Angebotes und gleichzeitig als eine technische Herausforderung. „Mit der Software kann niemand von außen an die Kinder herantreten, umgekehrt genauso. Und Kinder können keine anderen Webseiten anklicken“, sagt Lindl. Das Spiel wächst übrigens mit und steigert dabei seinen Schwierigkeitsgrad. Das Starterpaket mit Plüschtier, Lesegerät und Karten gibt es ab 40 Euro.

Quelle: sz-online.de

Persönliche Anmerkung: Das ist doch ´ne ganz nette Idee, die sicher nicht nur einigen Eltern Freude bereitet, sondern auch manche Großeltern begeistern wird! ;)

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